4,3 Millionen Euro an Bundesmitteln für Hanau und Bruchköbel
Pressemitteilung

Montag, 29. November 2021

Gute Nachrichten für Hanau und Bruchköbel übermittelt der SPD-Bundestagsabgeordnete Lennard Oehl: „Im Rahmen des Förderprogrammes „Zukunftsfähige Innenstädte und Zentren“ erhalten Hanau 3,75 Millionen Euro und Bruchköbel 622.500 Euro für ihre Projekte vom Bund. Das sind großartige Nachrichten für unsere Region!“

Das Programm, welches insgesamt mit 250 Millionen Euro ausgestattet ist, soll den Innenstädten den Neustart aus der Corona-Pandemie erleichtern. Der Bund unterstützt die Gemeinden, lebendige und attraktive Ortskerne und Stadtzentren zu entwickeln oder zu erhalten.

„Mit der Zusage des Bundes für die Projekte in Hanau und Bruchköbel erhalten wir die Möglichkeit, den Einzelhandel zu stärken, die Vielfalt der Innenstadt zu verbessern und damit unser Zentrum für Verbraucherinnen und Verbraucher attraktiv zu gestalten. Das Programm soll auch dabei helfen, die Aufenthaltsqualität der Innenstadt zu verbessern und die Menschen zum Verweilen einzuladen.“, so Lennard Oehl.

In Hanau wird das Geld zur Stärkung und Ausweitung des bestehenden Stadtentwicklungsprogramms „Hanau aufLADEN“ eingesetzt werden. In Bruchköbel soll das Geld in mehrere Einzelmaßnahmen zur Entwicklung der Innenstadt fließen.

Die Kommunen waren im Sommer aufgerufen, Projektvorschläge für innovative Konzepte und Handlungsstrategien einzureichen. „Umso mehr freut es mich, dass Hanau und Bruchköbel dem Aufruf gefolgt sind und nun mit hohen Fördersummen berücksichtigt wurden.“

Nicht zuletzt wegen der Corona Folgen hat Olaf Scholz als Finanzminister entschieden, dass die Mittel des Bundes bereits in diesem Jahr zur Verfügung stehen. Die SPD-Bundestagsfraktion, auch die Handelsverbände und Kommunen hatte zusätzliche Hilfen gefordert, die der Bundesfinanzminister auch bereitgestellt hat.

Innenstädte haben eine große Bedeutung für Menschen. Das ist durch die Folgen der Corona-Pandemie noch deutlicher geworden. Innenstädte unterliegen schon länger einem Strukturwandel, der durch die Corona-Pandemie beschleunigt wurde. Filialisierung und Digitalisierung, der Onlinehandel und die Verdrängung sozialer Einrichtungen und von Wohnungen machen den Zentren zu schaffen.

„Wir haben die Vision eines Stadtzentrums, in dem Bürgerinnen und Bürger nicht nur essen und trinken oder einkaufen gehen, sondern auch wohnen und arbeiten können. Innenstädte sollen Orte der Begegnung sein, der Bewegung und Kommunikation. Innenstädte müssen sich an die Klimaveränderung anpassen und durch soziale Einrichtungen Menschen in ganz unterschiedlichen Lebenssituationen ansprechen. Das ist eine große Aufgabe, bei der wir den Kommunen mit dem Bundesprogramm „Zukunftsfähige Innenstädte und Zentren“ unter die Arme greifen und sie gleichzeitig selbst entscheiden lassen wollen, wie sie dieser Vision näherkommen“, so Oehl abschließend.