Betriebsbesuch beim Tankstellenbetrieb MTV Förster in Hanau
Pressemitteilung

Donnerstag, 2. Dezember 2021

„Der Tankstellenbetrieb MTV Förster investiert massiv in die Zukunft, das macht ihn zu einem Vorreiter in der Region, was die Energieversorgung im Verkehrssektor betrifft“, so der Bundestagsabgeordnete Lennard Oehl über seinen Besuch bei dem Hanauer Betrieb. Ab 2023 wird dort Hanaus erste Wasserstofftankstelle in Betrieb gehen. Dahinter stehen Investitionskosten von 3,5 Millionen Euro – ein Grund dafür, dass es bundesweit bislang nur sehr wenige solcher Tankstellen gibt.

Gemeinsam mit geschäftsführendem Gesellschafter Holger Förster und Prokurist Christian Zocher sprach Lennard Oehl über die aktuelle Entwicklung des Unternehmens, die zukünftigen Herausforderungen, aber auch darüber, wie die Politik Unternehmen wie MTV Förster bei diesem Transformationsprozess noch besser unterstützen könnte.

Bereits jetzt sind acht Schnellladestationen für Elektrofahrzeuge, darunter sechs Ultra-Ladepunkte, an denen Fahrzeuge mit 300 Kilowatt geladen werden können, in Betrieb.

„Der Weg zur Klimaneutralität bedeutet auch einen großen Umbruch für die Tankstellenbranche. Hohe Investitionssummen sind bereits jetzt nötig, um nicht den Anschluss bei der zukünftigen Energieversorgung im Verkehrssektor zu verpassen“, schildert Holger Förster.

„Wir sind bereit diese Aufgabe anzugehen, benötigen hier aber auch die Unterstützung aus der Politik. Verkürzte Abschreibungsfristen oder Einmalabschreibungen wären Möglichkeiten. Ebenfalls sollte Leasing von Ladeinfrastruktur kein Ausschlusskriterium mehr für den Erhalt von Fördermitteln sein“, so Förster.

„Betriebe, wie MTV Förster, zeigen dass viele Unternehmen längst die Zeichen der Zeit erkannt haben und bereit sind, Geld in die Hand zu nehmen, um sich zukunftsfähig aufzustellen. Eine kluge Wirtschaftspolitik, die diesen Innovationsgeist fördert und unterstützt ist nötig, damit wir gemeinsam die klimaneutrale Transformation unserer Wirtschaft erfolgreich gestalten können“, äußerte sich Lennard Oehl im Gespräch.